Veröffentlichung der gemessenen Belasungshäufigkeiten von PV-Speichern

19.09.2016 Unter dem Punkt "Über PV-Speicher -> Messdaten" können ab sofort die ausgewerteten Belastungshäufigkeiten der im Rahmen des Intensiv-Monitorings hochauflösend vermessenen Speichersysteme eingesehen werden.

Die regelmäßig aktualisierten Datensätze bilden eine wertvolle Grundlage zum besseren Verständnis der unter realistischen Bedingungen auftretenden Betriebszustände von gleich- und wechselspannungs-gekoppelten Speichersystemen. Die veröffentlichten Daten stehen unter einer Creative Commons Lizenz zur breiten Weiterverwendung in Forschung, Ausbildung und Industrie bereit.

Veröffentlichung des Jahresberichts zum Speichermonitoring 2016

20.05.2016 Der Jahresbericht zum Speichermonitoring ist ab sofort zum Download verfügbar. Der Bericht zeichnet auf Basis der erhobenen Markt- und Betriebsdaten ein umfassendes Bild der Entwicklungen dezentraler Solarstromspeicher seit dem Start des KfW-Förderprogramms im Mai 2013. Im Fokus des Berichts steht 

  • die Entwicklung des Marktvolumens seit 2013 
  • die Entwicklung der Technologie, typischen Auslegungen und Degression der Endkundenpreise
  • Volkswirtschaftliche Effekte von PV-Speichern im Jahr 2015
  • Umfangreiche Vermessungen von Wirkungsgraden im Labor und bei privat betriebenen Speichersystemen

Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden.

50% Abregelung nahezu ohne Energieverluste

01.03.2016  Wissenschaftler der HTW Berlin haben im Kontext der heute neu gestarteten KfW-Förderung den Einfluss einer 50%-Spitzenkappung auf die verwertbare Energiemenge der Solaranlage untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von intelligent betriebenen Batteriespeichern die entstehenden Energieverluste deutlich reduzieren kann [PDF]. Für typische Auslegungen (z.B. 5...6 kWp Solaranlage, 5kWh Speicherkapazität) belaufen sich die auftretenden Verluste dann auf weniger als 3% des Jahresertrags.

Auch die RWTH Aachen hat in diversen Studien den positiven Nutzen von PV-Speichern auf die Stromnetze und den lokalen Eigenverbrauch herausgestellt (siehe unter anderem hier oder hier). Insgesamt zeigt sich, dass netzdienliche PV-Speicher ein wirkungsvolles Mittel zur verbesserten Integration Erneuerbarer Energien darstellen und in Zukunft einen relevanten Beitrag zur Erhaltung Systemstabilität erbringen können.  

Fortsetzung der PV-Batteriespeicherförderung ab 1. März 2016

19.02.2015   Nachdem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bereits im November 2015 die Fortsetzung des KfW-Förderprogramms für netzdienliche PV-Speicher verkündet hatte, wurden heute die Details zur zweiten Förderperiode durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht.

Das Förderprogramm wird ab dem 1. März 2016 bis zum 31.12.2018 mit einem Volumen von 30 Millionen Euro die Investition in dezentrale Batteriespeichersysteme unterstützen. Dabei wird nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Förderperiode ein stärkerer Fokus auf die Netzdienlichkeit und Nachhaltigkeit der geförderten PV-Speicher gelegt: Neben einer stärkeren Reduzierung der maximalen PV-Einspeiseleistung auf 50% erhalten KfW-geförderte Speicher zukünftig eine zehnjährige Zeitwertersatzgarantie auf den Batteriespeicher. 

Der vorläufige Entwurf der Förderrichtlinien kann hier eingesehen werden. Weitere Details zum Förderprogramm sowie zum wissenschaftlichen Monitoring finden sich auch im Speichermonitoring Jahresbericht 2015.

2015 mehr PV-Speicher als Elektrofahrzeuge

12.01.2016   In Deutschland sind nach Angaben des Kraftfahrzeugbundesamts im Jahr 2015 insgesamt 12.363 Elektroautos neu zugelassen worden. Dem gegenüber stehen nach aktuellen Hochrechnungen der wissenschaftlichen Evaluierung des Speicherförderprogramms (Speichermonitoring) rund 20.000 privat betriebene Solarstromspeicher, die im selben Zeitraum installiert wurden.

Dezentrale Solarstromspeicher auf Basis von Blei-Säure oder Lithium-Ionen Batterien ermöglichen es, den über Tag nicht selbst genutzten Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden zu verlagern. Dadurch werden Eigenverbrauch und Autarkie der Betreiber deutlich gesteigert, während Netzprobleme gemindert werden, die durch eine hohe Solarstromeinspeisung zur Mittagszeit entstehen können. Umfängliche Informationen zur Technologie- und Marktentwicklung stationärer Batteriespeichersysteme sowie deren staatlicher Förderung sind auf dieser Website sowie im Jahresbericht 2015 zum Speichermonitoring zusammengefasst.

*Edit: In einer früheren Version des Textes stand missverständlicherweise "mindestens 20.000 [...] Solarstromspeicher"

Fortführung des Förderprogramms für PV-Speicher beschlossen

27.11.2015 Das KfW-Förderprogramm für dezentrale Solarstromspeicher wird auch über das Jahr 2015 hinaus bestehen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat am 26.11.2015 in der Plenarsitzung des Bundestages zum Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mitgeteilt, dass das PV-Batteriespeicherförderprogramm nach erneuten Diskussionen mit den Fraktionen des Bundestages fortgesetzt wird. Das vollständige Protokoll der Plenarsitzung vom 26.11.2015 kann hier eingesehen werden. 

Die genaue Ausgestaltung des Programms ist in derzeit Vorbereitung durch Experten. Das Programm soll neu ausgerichtet und im nächsten Jahr neu gestartet werden. Aktuelle Informatioen zur neuen Auflage des Speicherförderprogramms werden unter anderem auf dieser Website veröffentlicht.

Empfehlungen zur nachhaltigen Entwicklung dezentraler Speicher in Deutschland veröffentlicht

04.11.2015 Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung zum KfW-Förderprogramm für dezentrale Solarstromspeicher haben sich die Experten der RWTH Aachen für eine Fortsetzung der Speicherförderung unter erhöhten technischen Anforderungen ausgesprochen. Die Förderung von ausschließlich nachhaltigen und netzdienlichen Speichersystemen könne die Entwicklung der Technologie weiter vorantreiben und die privat getätigten Investitionen auch volkswirtschaftlich nutzbar machen. Der vollständige Bericht kann hier abgerufen werden

Veröffentlichung des Jahresberichts zum Speichermonitoring

01.07.2015 Der Jahresbericht zum Speichermonitoring ist ab sofort zum Download verfügbar. Der Bericht zeichnet auf Basis der erhobenen Markt- und Betriebsdaten ein umfassendes Bild der Entwicklungen dezentraler Solarstromspeicher seit dem Start des KfW-Förderprogramms im Mai 2013. Im Fokus des Berichts steht 

  • die Entwicklung des Marktes für Solarstromspeicher  hinsichtlich Umfang und Verbreitung unterschiedlicher Speichertechnologien sowie realisierter Preisdegressionen, 
  • die Abschätzung der durch Speicher verursachten volkswirtschaftlichen Effekte infolge eines steigenden privaten solaren Eigenverbrauchs und
  • die Quantifizierung der erreichten Wirkungsgrade und Netzeffekte von Solarstromspeichern, die Zuverlässigkeit der Batterien unter realistischen Bedingungen sowie die Beurteilung zukünftiger Zweitnutzungs­potenziale.

Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Veröffentlichung aktueller Forschungsergebnisse in Energy Procedia

Im März 2015 wurden aktuelle Ergebnisse des Speichermonitorings auf der International Renewable Energy Storage Conference (IRES) in Düsseldorf vorgestellt. Vor einem internationalen Publikum wurden die Mechanismen des KfW-Förderprogramms für dezentrale und stationäre Batteriespeichersysteme sowie erste Ergebnisse der laufenden Marktanalyse präsentiert. Die zugehörige Publikation "Scientific Measuring and Evaluation Program for Photovoltaic Battery Systems" wurde im Anschluss durch ein Expertengremium ausgezeichnet und zur Veröffentlichung in Energy Procedia ausgewählt.

Der wissenschaftliche Artikel "Scientific Measuring and Evaluation Program for Photovoltaic Battery Systemsist frei zugänglich und kann hier heruntergeladen werden.

Komfortables Hochladen von Logfiles

Teilnehmer des Monitorings von Betriebsdaten haben seit Kurzem die Möglichkeit, die automatisch generierten Logfiles Ihrer Speichersysteme im Bereich „Meine Anlage“ hochzuladen. Anschließend kann der eigene PV-Speicher einfach und anonym mit anderen Systemen in ihrem Postleitzahlbereich sowie in ganz Deutschland verglichen werden. Die anonyme Auswertung der Betriebsdaten durch das Institut für Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe (ISEA) liefert gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Erforschung und langfristigen Verbesserung der Speichertechnologie.

Interessenten an einer Teilnahme des Standard-Monitorings, können unter „Meine Anlage –> Betriebsdaten hochladen“ detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitungen für die gängigsten Speichersysteme finden.

Startschuss für das Speichermonitoring

Seit dem 01.09.2014 ist das Internetportal www.speichermonitoring.de online verfügbar. Teilnehmer des KfW-Programms Erneuerbare Energien „Speicher“ (Programmnummer 275) können dort ab sofort ihre Anlage registrieren und somit den Anforderungen auf Verrechnung des Tilgungszuschusses entsprechen.

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien "Speicher“ unterstützt die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage, die an das elektrische Netz angeschlossen ist, durch zinsgünstige Darlehen der KfW und durch Tilgungszuschüsse, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert werden. Mit diesem Programm soll die Markt - und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen angeregt werden. Die geförderten Systeme leisten einen Betrag zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen Photovoltaikanlagen in das Stromnetz.